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Aktuelles


Glauchauer Bismarckturm wird am 4. September 110 Jahre

Im Mai 1908 wurde nach Plänen des Baumeisters Reinhold Ulrich mit dem Bau des Glauchauer Bismarckturmes begonnen. Errichtet wurde er aus Pirnaer Sandstein.

Bürgermeister Brink und Kaufmann Max Bäßler aus Glauchau hatten schon 1894 den Bau des Turmes angeregt. Brink wollte nach Bismarcks Tod am 08.07.1899 einen monumentalen Bismarckturm errichten lassen. Der erste Entwurf lag 1906 vor, bis die Genehmigung für den Bau durch die Stadt erfolgte, dauerte es bis 1908.

Für den Bau wurde der höchst gelegene Punkt im Südosten der Stadt gewählt.
Am 04.09.1910, nach 27 Monaten Bauzeit und 105.000 Mark Kosten, konnte der Bau, der als Wasser- und Aussichtsturm diente, eingeweiht werden. Später war dieser auch Jugendherberge.

Der Turm hat vier Geschosse. Im Erdgeschoss ist eine Gedenkstätte für die Opfer des 1. Weltkrieges angelegt. Im Turm gab es auch eine Wohnung, die sich in der ersten Etage befand. In der dritten Etage ist die Aussichtsgalerie, erreichbar über 197 Stufen.

Nachdem das Wohngeschoss ab 1972 unbewohnt blieb, verfiel das Bauwerk; viele Jahre blieb der Wasser- und Aussichtsturm dann für Besucher gesperrt. Erst im Oktober 1992 nach einer Außensanierung bei Kosten von rund 1,5 Mio. DM war dieser wieder begehbar.

Die Rückbenennung des Friedensturmes in die historische Bezeichnung Bismarckturm erfolgte am 19.09.1990.

Der 46 Meter hohe Turm ist der höchste aller weltweit erhaltenen Bismarcktürme. Die Stadt Glauchauer feierte das 100-jährige Jubiläum des Turmes im Jahr 2010 mit einer Festwoche.

Nachdem sich im Februar 2014 an der Außenhülle ein großer Verblendstein gelöst hatte, musste der Turm über einen längeren Zeitraum hinweg gesperrt werden. Nach umfangreichen Untersuchungen an der Außenhülle erfolgte bis Ende 2018 ein erster Bauabschnitt zur Sanierung des Turmes. Im Ergebnis der Baumaßnahme konnte die sichere Begehbarkeit des Turmes wiederhergestellt werden. Ein weiterer Sanierungsabschnitt soll in den nächsten Jahren verwirklicht werden.

Bis vorerst zum 30.09.2020 werden für den Bismarckturm keine öffentlichen Begehungstermine angeboten. Es jedoch möglich, den Turm in kleineren Gruppen bis maximal 15 Personen unter Einhaltung der Hygieneregeln zu begehen. Führungen sind ebenfalls möglich. Auch für Schulklassen und Gruppen von Kindertagesstätten wird diese Möglichkeit eingeräumt, wenn die Hygieneregeln eingehalten werden. Die Begehung des Turmes ist nur mit vorheriger Anmeldung möglich.

Folgende Anmeldemöglichkeiten können Sie dafür nutzen:
Telefon: 0175/9190080 (Herr Schindler, Fremdenverkehrsverein Schönburger Land e. V.)
per Mail: Gesau2014@t-online.de oder m.koop@glauchau.de

Bei der Begehung des Turmes und bei Führungen ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht und die Abstandsregelungen sind einzuhalten.


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