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Aktuelles


Kriegerdenkmäler in der Stadt Glauchau

Die Stadt Glauchau unterhält im Stadtgebiet mehrere Kriegerdenkmäler, welche der Erinnerung der Gefallenen des I. Weltkrieges gewidmet sind. Das sind beispielsweise das Mahnmal für die Gefallenen des I. Weltkrieges am Schillerplatz, auf dem Friedhof an der Lichtensteiner Straße, in der Rothenbacher Straße, in der Thurmer Straße in Voigtlaide, in der Schulstraße im Ortsteil Wernsdorf, in Lipprandis, in Reinholdshain, auf dem Friedhof Niederlungwitz sowie in der Ehrenhalle des Glauchauer Bismarckturmes.

Neben diesen Mahnmalen erinnern das zentrale Mahnmal zum Gedenken der Opfer des Nationalsozialismus im hinteren Bereich des Schillerparks, der Gedenkstein auf dem Friedhof in Reinholdshain, das Grab der sowjetischen Soldaten auf dem Friedhof Wernsdorf, das Einzelgrab auf dem Friedhof Niederlungwitz sowie der Willy Geschler-Gedenkstein in Reinholdshain an die Opfer des II. Weltkrieges.
Letzteres hat in diesem Frühjahr eine Instandsetzung erhalten. Der Bereich war zugewachsen und am Sockel bröckelten die Natursteinplatten. Dank einer finanziellen Unterstützung des Ortschaftsrates konnte ein gepflegtes Aussehen hergestellt werden. Zwei Rhododendronbüsche wurden wiederverwendet und Bodendecker säumen den Zugangsbereich links und rechts. Für die Pflege des Rasens und der Rabatten hat sich dankenswerterweise der DRK-Kindergarten bereit erklärt.

Auch das Kriegerdenkmal in Wernsdorf ist im letzten Winter saniert worden. Das konnte nur mit finanzieller Unterstützung des Landkreises mittels Gewährung von Zuwendungen zur Erhaltung von Kulturdenkmalen und finanzieller Beteiligung der Ortschaft Wernsdorf und der Stadt Glauchau realisiert werden. Der Stein aus Rochlitzer Porphyr wurde im Herbst abgebaut und in einer Steinmetzfirma gereinigt, stellenweise ausgebessert und konserviert. In der Zwischenzeit erneuerte der Baubetriebshof der Stadt Glauchau das Fundament und den Natursteinplattenbelag. Im April dieses Jahres konnten die Einzelteile des Denkmals dann wieder an Ort und Stelle zusammengesetzt werden. Da die Lesbarkeit der Namen der einzelnen Gefallenen nicht dauerhaft wiederherstellbar ist, werden in der nächsten Zeit Schriftplatten senkrecht an zwei Seiten des Steines angebracht. Die Recherche der Namen der Gefallenen erfolgte im Kreisarchiv sowie in den Kirchenbüchern der Kirchgemeinde Wernsdorf durch engagierte Gemeindemitglieder.

Eine Sanierung solcher Denkmäler ist mit der Unteren Denkmalbehörde des Landkreises Zwickau abzustimmen und zumeist kostenaufwändig. Aufgrund begrenzter finanzieller Mittel kann daher nur Denkmal für Denkmal saniert werden. So wurde 2001 das Kriegerdenkmal in Lipprandis durch den Bürger- und Heimatverein Jerisau/Lipprandis saniert. In Höckendorf hat das Radfahrerdenkmal im Jahr 2002 eine neue bronzene Tafel durch den örtlichen Verein erhalten. Dank des Engagements der AG Stadtgeschichte sowie der Geldspenden von Glauchauer Einwohnern und ortsansässigen Unternehmen konnten im Jahr 2014 zwei bronzene Schriftplatten am Mahnmal zum Gedenken der Opfer des Nationalsozialismus angebracht werden, die der Toten mahnen.
Eine der letzten Sanierungen erfolgte im Umfeld des Ehrenmals für die im I. Weltkrieg gefallenen Angehörigen der Webschule am Schillerpark. Dort konnte im Jahr 2015 die Einfriedung und Absturzsicherung erneuert werden.

Die laufende Pflege der Gedenksteine und Anlagen erfolgt zum einen durch den städtischen Baubetriebshof, zum anderen durch die Unterstützung von Privatpersonen und Vereinen. So pflegt zum Beispiel der Feuerwehrverein Reinholdshain e.V. seit Jahren die Gedenksteine auf dem Friedhof in Reinholdshain. Einige Privatpersonen versorgen die Kriegerdenkmäler in Voigtlaide, Niederlungwitz und Wernsdorf. Das Kriegerdenkmal in Lipprandis wird von den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Lipprandis gepflegt. Für die jeweilige Unterstützung möchte sich die Stadt Glauchau sehr herzlich bedanken.


Foto: Kriegerdenkmal Wernsdorf nach Sanierung, Foto: Stadt Glauchau


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