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Aktuelles


Premiere: 1. Glauchauer Kunstmarkt im Schloss

Das Museum und die Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau und der Kunstverein art gluchowe Glauchau e. V. führten am 11. Mai den 1. Glauchauer Kunstmarkt durch und zugleich die 2. Benefiz-Kunstauktion. Wegen des starken Regens mussten die zahlreichen am Kunstmarkt teilnehmenden Künstler kurzfristig in die Räume des Weißen Gewölbes, der Galerie sowie der Sommerkunstwerkstatt im Schlosshof Forderglauchau aus- und vom ursprünglich vorgesehenen Hof von Schloss Hinterglauchau abweichen.


Von 11:00 bis 17:00 Uhr präsentierten sich über 20 Künstler mit noch mehr künstlerischen Arbeiten in allen Preisklassen, Techniken und Stilen. Besucher hatten Gelegenheit, den Künstlern teilweise auch über die Schulter zu schauen – so wurden von den Künstlern Sven Schmidt, S. O. Hüttengrund, Ramona Markstein, Künstlern der Freizeitgruppe Gestaltung und VIDEMUS vier Holzhocker bemalt und verschönert, die im Anschluss in der Kunstauktion ab 15:00 Uhr unter den Hammer kamen.

Hauptsächlich beinhaltete die Auktion, für die ab 11:00 Uhr eine Vorbesichtigung möglich war, Zeichnungen, Grafiken und Gemälde regionaler, nationaler und internationaler Künstler. Mit dabei waren Arbeiten der Leipziger Schule, Max Klinger, Joseph Beuys, Max Pechstein, Andy Warhol, Marc Chagall und viele andere. Auktionator Dr. Michael Ulbricht aus Leipzig informierte dazu: „Unsere angebotenen Exponate sind erreichbare Kunst, also jenseits der spektakulären Höhenflüge des internationalen Kunstmarktes. Schließlich soll es für alle ein fröhliches, lustbringendes Geschäft sein.“
Vor allem die Faszination der Grafik ziehe viele in ihren Bann: „Die Vielfalt dessen, was Grafik an Erkenntnissen und ästhetischem Genuss bietet, wird von anderen Formen der bildenden Kunst schwer erreicht.“

Die abgegebenen Gebote lagen ca. bei 2.500 Euro sowie 25 Euro für die bemalten Holzhocker, von denen drei der Unikate versteigert werden konnten. Das Kunstwerk, für das am höchsten geboten wurde, ist eines von Max Klinger. Der neue Besitzer erwarb dessen in Pracht gerahmte Radierung „Frau am Meer“ von 1882.
Am Ende konnte eine Spendensumme von ca. 370 Euro erzielt werden, die dem Kunstverein art gluchowe e. V. zugute kommen soll.

Der Auktionator zeigte sich im Nachgang einerseits überrascht von der großen Besucherzahl. Im Rittersaal, wo die Veranstaltung stattfand, reichte die Bestuhlung kaum aus. „Wir hatten einen schönen Nachmittag mit einer tollen Stimmung“, begeisterte sich Dr. Michael Ulbricht später. Zum anderen ließ er allen Unterstützern lobende Worte zukommen, insbesondere der Leiterin des Museums, Wiebke Glöckner, sowie dem Team der Galerie art gluchowe unter Katarzyna Zierold. Wie herauszuhören war, liebäugelt dieser bereits damit, auch im nächsten Jahr wieder mit dabei sein zu wollen.



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