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Aktuelles


Rückblick Neujahrsempfang 2017 der Stadt Glauchau
Andreas Keller und Thomas Schmidt geehrt

Die ersten Tage eines neuen Jahres werden traditionell in den Kommunen genutzt, um im Rahmen eines Neujahrsempfangs gemeinsam auf Ereignisse und Maßnahmen des vergangenen Jahres zurückzublicken und einen Ausblick auf das begonnene Jahr zu geben. Auch bieten solche Veranstaltungen die Gelegenheit zu Begegnungen und Gesprächen. So auch in der Stadt Glauchau, wo Oberbürgermeister Dr. Peter Dresler am 6. Januar 2017 in das Stadttheater eingeladen hatte.

Den Auftakt des Abends bildete ['proːc-dur], alias Timm Beckmann am Piano und Markus Grieß an der E-Gitarre. Das Duo bot musikalisches Kabarett mit einem Mix verschiedener Stile und Epochen.

Neujahrsansprache des Oberbürgermeisters
Gastgeber Dr. Peter Dresler begrüßte im Theatersaal zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft und dem Bildungswesen. Darüber hinaus waren u. a. Vertreter der Freiwilligen Feuerwehr, von Vereinen und Glauchauer Kirchgemeinden anwesend.
Ein Zitat des Hamburger Erzbischofs und Flüchtlingsbeauftragten der Deutschen Bischofskonferenz, Stefan Heße: „Wir können nicht davon träumen, das alles so bleibt, wie es niemals gewesen ist.“, bildete den Einstieg in die Neujahrsrede.
„Im Jahr 2016 haben wir viele Dinge geschafft. Beispielhaft dafür sollen das Integrierte Stadtentwicklungskonzept 2030+, die Maßnahmen aus dem Wiederaufbauplan Hochwasser die zahlreichen Straßenbaumaßnahmen und die Ausweisung drei neuer Fördergebiete mit einer Förderkulisse von rund 15 Mio. Euro für einen Zeitraum von zehn Jahren stehen. Allerdings sind nicht alle Wünsche in Erfüllung gegangen. Der Traum Glauchaus vom „Hang zum Grünen“, der Ausrichtung der Landesgartenschau 2022 ist leider geplatzt“, so Dr. Dresler. Weiter führte er aus „Für die Bewältigung des kommunalen Alltags sind wir gut aufgestellt. So gibt es 2017/2018 in Glauchau erstmals einen Doppelhaushalt. Ferner steht die notwendige Innensanierung der Sachsenalleeschule an, genauso wie Sanierungsarbeiten in der städtischen Kindertagesstätte „Pusteblume“. Die Maßnahmen des Wiederaufbauplanes nach dem Hochwasser 2013 liegen im Zeitplan.“ Im Fokus stehen auch die Thematik der Breitbandversorgung, der 2. Bauabschnitt der Sanierung der August-Bebel-Straße sowie die geplanten Baumaßnahmen im Bereich der Wehrdigtstraße, des Rothenbacher Marktsteiges, der Boschstraße, der Meeraner Straße (alte S 288) und der Straße Am Ende. Der Bau des neuen Kinderschwimmbeckens im Sommerbad und der Sanierungsbeginn am Bismarckturm sind weitere wichtige Vorhaben in diesem Jahr.

Fraktionsrede der CDU-Stadtratsfraktion

Nach einen musikalischen Zwischenauftritt von ['proːc-dur], die den Abend weiterhin musikalisch begleiteten, hielt in diesem Jahr Marcel Kruppa, Vorsitzender der CDU-Stadtratsfraktion die traditionelle Fraktionsrede. Auch er nutzte den Neujahrsempfang für einen Rückblick und den Ausblick auf Kommendes. So ging er ebenfalls auf die Ausweisung neuer Fördergebiete, auf das Integrierte Stadtentwicklungskonzept 2030+ und auf die Bewerbung für die Landesgartenschau 2022 ein. Weiterhin verwies er auf die Ausweisung des neuen Eigenheimstandortes in der Sachsenallee und die Bereitstellung von Fördermitteln für die Sanierung des Bismarckturmes. Für das laufende Jahr benannte er die weitere Sanierung des Stadtringes, die Investitionen im Straßenbau und die Baummaßnahmen hinsichtlich des Hochwasserschutzes. Mit der bevorstehenden Fertigstellung der Wernsdorfer Brücke als direkte Fuß- und Radwegeverbindung über die Zwickauer Mulde ist für „die Attraktivität des Stausees und der Innenstadt ein äußerst wichtiger Schritt getan“. Die Weiterentwicklung der Breitbandversorgung „muss auch politische durch uns Stadträte weiter vorangetrieben werden“, so Kruppa. Für ihn war diese Rede zum Neujahrsempfang seine letzte offizielle Tätigkeit als Vorsitzender der CDU-Stadtratsfraktion, da er aufgrund beruflicher Veränderungen die Niederlegung des Vorsitzes ankündigte. Mit einem Zitat von Christoph Martin Wieland: „Lass dir an den Bewusstsein genügen, deine Pflicht getan zu haben; andere mögen es erkennen oder nicht.“, beendete er seine Rede.
Im anschließenden Programmteil erfolgte die Verleihung einer Ehrennadel und einer Ehrenmedaille der Großen Kreisstadt Glauchau. Der Stadtrat hatte darüber in öffentlicher Sitzung am 24. November 2016 entschieden.

Verleihung der Ehrennadel der Stadt Glauchau an Herrn Thomas Schmidt

Thomas Schmidt ist Trainer des Handballclubs Glauchau/Meerane e. V. und wurde für seine langjährige ehrenamtliche und uneigennützige Tätigkeit mit der Ehrennadel ausgezeichnet.
1977 begann er seine sportliche Aktivität bei der damaligen BSG Fortschritt Glauchau. Ab 1995 war er dann beim neu gegründeten HSV Glauchau aktiv, welcher am 1. Juli 2013 mit dem SHC Meerane zum Verein HC Glauchau/Meerane fusionierte. Im Jahr 1999 begann seine Tätigkeit als Jugendtrainer, die er bis zum Jahr 2011 ausübte. In dieser Zeit trainierte er verschiedene Mannschaften der männlichen Jugend auf der Ebene der Bezirksliga und Sachsenliga. Mit seinen Mannschaften errang er mehrere Bezirksmeistertitel und Pokalsiege und nahm an internationalen Turnieren teil. Zeitgleich zu seiner Jugendtrainertätigkeit wirkte er von 2002 bis 2008 als Trainer der 2. Männermannschaft. Er führte diese von der 2. Bezirksklasse bis in die Verbandsliga und konnte mit der Mannschaft einen Bezirkspokalsieg erringen. Im Jahr 2012 half er dann zum ersten Mal bei der 1. Frauenmannschaft als Trainer aus. Seit 2014 trainiert er, gemeinsam mit Björn Fröhlich, die 1. Frauenmannschaft des HC Glauchau/Meerane. Ein großer Erfolg gelang der Mannschaft im letzten Jahr, als sie in die Sachsenliga – und damit in die höchste sächsische Spielklasse aufstieg.
Dr. Dresler in seiner Laudatio: „Alle, die sich für Handball begeistern, Männer und Frauen sowie Kinder und Jugendliche, sie finden beim HC Glauchau/Meerane gute Trainings- und Entfaltungsmöglichkeiten. Insbesondere die Bedeutung der Jugendarbeit möchte ich dabei herausheben. Denn was können die Erwachsenen, die Eltern sowie die für Sport und Jugend Verantwortlichen, Besseres tun, als Heranwachsenden den Sport oder eine bestimmte Sportart nahezubringen? Und in diesem Zusammenhang kommt wiederum den Trainern und deren Tätigkeit eine große Bedeutung zu – denn sie sind es maßgeblich, welche Woche für Woche die Begeisterung und Motivation der Kinder und Jugendlichen für den Sport fordern und fördern.“
Nach der Überreichung der Verleihungsurkunde und der Ehrennadel durch Dr. Peter Dresler trug sich der Geehrte in das Ehrenbuch der Stadt Glauchau ein. Thomas Schmidt dankte anschließend insbesondere seiner Frau Constanze für die jahrelange Unterstützung. Ausdrücklich betonte Schmidt, dass er diese Ehrung stellvertretend für die im Ehrenamt tätigen Mitbürger der Stadt Glauchau annimmt, denn „egal wo Mitbürger ihre Zeit, Zeit welche sie freiwillig und kostenlos der Gesellschaft zur Verfügung stellen, überall dort bereichern sie unser gesellschaftliches Miteinander, beschützen oder retten Leben, erziehen, trainieren oder sind einfach da, wo sie gebraucht werden“, so Schmidt weiter. Mahnend sprach er an, „darauf acht zu geben und mit Zivilcourage einzuschreiten, wenn Menschen im Ehrenamt bei ihrer Arbeit, bei ihrer Hilfe beschimpft, bedroht, behindert oder sogar tätlich angegriffen werden.“

Verleihung der Ehrenmedaille der Stadt Glauchau an Herrn Andreas Keller

Andreas Keller ist langjähriger Vorsitzender und Gründungsmitglied des Vereins „Die Schönburger“ e. V. – erste sächsische Fahnenschwinger. Für seine herausragenden Leistungen im Ehrenamt wurde er mit der Ehrenmedaille ausgezeichnet.
Das Fahnenschwingen hat sein Wurzeln in der Militärgeschichte, denn bis etwa zum Ende des 17. Jahrhunderts war es eine militärische Notwendigkeit, um die nicht uniformierten Truppen mit einem Feldzeichen über das Schlachtfeld zu dirigieren.
Im Jahr 1997 sah Andreas Keller mit seiner Familie in Ungarn Fahnenschwinger aus Italien und war sofort von deren Können begeistert. Durch Kontakte zu Fahnenschwinger-Vereinen in Baden-Württemberg und Bayern konnten die notwendigen Techniken des Fahnenschwingens erlernt werden. Anfang 2001 kam es schließlich zur Gründung des Vereins. Der erste offizielle Auftritt des Vereins erfolgte dann im Mai 2001 im Rahmen der Eröffnung der Europawoche im Schloss Forderglauchau und im Beisein von Gästen aus den Glauchauer Partnerstädten. Heute präsentiert der Verein bei seinen Auftritten regelmäßig ganz besondere Fahnen, welche das Wappen der Stadt Glauchau sowie die Wappen der Glauchauer Partnerstädte zeigen. Auch das Adelswappen der Familie von Schönburg ist vertreten und der Verein darf dieses Wappen nicht nur schwingen, sondern auch führen, das heißt es als eigenes Vereinswappen betrachten. Ganz getreu dem Vereins-Leitspruch „Wir schwingen mehr als schöne Reden“ konnte der Verein im vergangenen Jahr bereits auf sein 15-jähriges Bestehen zurückblicken. In dieser Zeit wurde dieser u. a. zweifacher deutscher Vizemeister und holte mehrere Landesmeistertitel im wettkampfmäßigen Fahnenschwingen in Baden-Württemberg. Im Jahr 2006 richtete der Verein die Deutschen Meisterschaften der Fahnenschwinger aus. Im Laufe der Zeit wurden über 400 Auftritte, davon ca. 100 Festumzüge bzw. Aufmärsche sowie ca. 120 Ultra-Light-Shows absolviert. Oberbürgermeister Dr. Dresler in seiner Laudatio: „Insbesondere durch das persönliche Engagement von Herrn Keller ist der Verein inzwischen weit über die Grenzen des Landkreises Zwickau und des Freistaates Sachsen hinaus bekannt geworden. Man kann also anerkennend feststellen, dass der Verein ein gefragter und bekannter „Exportschlager“ der Stadt Glauchau geworden ist. Sie, Herr Keller, sind seit vielen Jahren ein verlässlicher Partner und engagierter Ehrenamtler, wenn es um die Belange des Fahnenschwingens sowie um die Repräsentanz der Stadt Glauchau in anderen Städten und Bundesländern geht.“
Auch Andreas Keller nutzte nach der Verleihung der Auszeichnung und dem Eintrag in das Ehrenbuch die Gelegenheit, seiner Frau Ute und den vielen Unterstützern herzlich zu danken.

Bevor der Oberbürgermeister den offiziellen Teil des Abends beendete und die Gäste zum Ausklang des Empfangs in die Räumlichkeiten des Stadttheaters einlud, ließen Timm Beckmann und Markus Grieß das Bühnenprogramm heiter ausklingen.

Während des Neujahrsempfangs am 06. Januar 2017 wurden Andreas Keller (links) mit der Ehrenmedaille und Thomas Schmidt(rechts) mit der Ehrennadel öffentlich für ihre Verdienste im Ehrenamt vom Oberbürgermeister Dr. Peter Dresler ausgezeichnet.
Foto: Stadt Glauchau


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