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Bismarckturm

 

Hoch aufragend,
erhaben über die Stadt hinwegschauend,
präsentiert sich eines der Glauchauer Wahrzeichen: der BISMARCKTURM.

Blick zur Aussichtsplattform

© M. Altgott, Glauchau

Der Bismarckturm im Sommer 2010

© Stadt Glauchau

Blick auf den Löwenbrunnen unterhalb des Turmes

© Stadt Glauchau

Herbststimmung am Bismarckturm

© Stadt Glauchau

Der Bismarckturm im Winter

© J. Tschiersch, Glauchau

Aus allen Himmelsrichtungen ist er schon von weitem erkennbar. In den Abendstunden, wenn er im Licht erstrahlt, zieht er die Blicke magisch an. Er hat wechselvolle, mal belebte, aber manchmal auch sehr einsame 100 Jahre auf dem Buckel. Er ist Aussichtsturm und Wasserturm, er wurde von jungen Leuten seinerzeit in Beschlag genommen und er erinnert an Menschen, die in einem Krieg ihr Leben lassen mussten. Er war Kulisse für Klassik-open-airs und in jüngster Vergangenheit auch für Viva la noche, Künstler haben ihn gezeichnet und auch als Fotomodell macht er sich noch immer recht gut. Fußballer brauchen ihn für die Fitness, Kletterer haben ihn bezwungen und einige wenige Familien haben in ihm sogar gewohnt. Er ist ein Multitalent, oder besser gesagt, die Menschen, denen der Turm am Herzen lag und liegt, haben ihn dazu gemacht. Bei der Planung wurde er nicht nur als reines Denkmal für den „Reichsgründer“ Otto von Bismarck konzipiert, sondern als Wasser- und Aussichtsturm zu Papier gebracht. Er hat hundert Jahre Wind und Wetter getrotzt, Weltkriege überlebt, die meisten Jahre des Sozialismus verschlafen und war doch nicht unterzukriegen. Mit der politischen Wende wurde er wieder wachgerüttelt.

(Quelle: Buch "100 Jahre Bismarckturm", herausgegeben vom Fremdenverkehrsverein Schönburger Land e.V. Glauchau)

Auf Grund von Bauarbeiten im Inneren bleibt der Turm ab Juli bis auf weiteres geschlossen.