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Bismarckturm

 

Hoch aufragend,
erhaben über die Stadt hinwegschauend,
präsentiert sich eines der Glauchauer Wahrzeichen: der BISMARCKTURM.

Ein Mitte Februar 2014 aufgefundener herabgestürzter Stein aus dem Bereich der Empore des Turmes war Anlass für die Stadt Glauchau aus Sicherheitsgründen den Turm und die angrenzenden Flächen zu sperren.

Feuchtes Mauerwerk an der Empore hat für die Lockerung des Verblendsteins gesorgt. Gemäß erstelltem Sanierungskonzept eines Ingenieurbüros aus Leipzig muss von Kosten in Höhe von 230.000 € für einen ersten Sanierungsabschnitt ausgegangen werden. Damit könne eine spezielle Gerüstkonstruktion und die Sanierung der Aussichtsplattform realisiert werden.

Spendenkonto für die Sanierung des Glauchauer Bismarckturms

Kontoinhaber:
Konto-Nummer:
BLZ:
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Kreditinstitut:
Verwendungszeck:

Große Kreisstadt Glauchau
550759555
87040000
DE88 8704 0000 0550 7595 55
Commerzbank Glauchau
„Bismarckturm“

Blick zur Aussichtsplattform

© M. Altgott, Glauchau

Der Bismarckturm im Sommer 2010

© Stadt Glauchau

Blick auf den Löwenbrunnen unterhalb des Turmes

© Stadt Glauchau

Herbststimmung am Bismarckturm

© Stadt Glauchau

Der Bismarckturm im Winter

© J. Tschiersch, Glauchau

Aus allen Himmelsrichtungen ist er schon von weitem erkennbar. In den Abendstunden, wenn er im Licht erstrahlt, zieht er die Blicke magisch an. Er hat wechselvolle, mal belebte, aber manchmal auch sehr einsame 100 Jahre auf dem Buckel. Er ist Aussichtsturm und Wasserturm, er wurde von jungen Leuten seinerzeit in Beschlag genommen und er erinnert an Menschen, die in einem Krieg ihr Leben lassen mussten. Er war Kulisse für Klassik-open-airs und in jüngster Vergangenheit auch für Viva la noche, Künstler haben ihn gezeichnet und auch als Fotomodell macht er sich noch immer recht gut. Fußballer brauchen ihn für die Fitness, Kletterer haben ihn bezwungen und einige wenige Familien haben in ihm sogar gewohnt. Er ist ein Multitalent, oder besser gesagt, die Menschen, denen der Turm am Herzen lag und liegt, haben ihn dazu gemacht. Bei der Planung wurde er nicht nur als reines Denkmal für den „Reichsgründer“ Otto von Bismarck konzipiert, sondern als Wasser- und Aussichtsturm zu Papier gebracht. Er hat hundert Jahre Wind und Wetter getrotzt, Weltkriege überlebt, die meisten Jahre des Sozialismus verschlafen und war doch nicht unterzukriegen. Mit der politischen Wende wurde er wieder wachgerüttelt.

(Quelle: Buch "100 Jahre Bismarckturm", herausgegeben vom Fremdenverkehrsverein Schönburger Land e.V. Glauchau)