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Aktuelles


Erinnerung an Verbrechen der Nationalsozialisten gemeinsam wachhalten


Am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus hatte die Stadt Glauchau an das zentrale Mahnmal Schillerplatz eingeladen, um gemeinsam die Menschen zu ehren, die dem Rassenwahn, dem Verfolgungs- und Vernichtungswahn der Nationalsozialisten zum Opfer fielen, und um zugleich an die Überlebenden zu denken, die dem Grauen zwar entkamen, das Erlittene aber nie verwinden konnten.
„Der 27. Januar 1945 war ein wichtiger Tag“, sagte der Oberbürgermeister Dr. Peter Dresler vor den Anwesenden, „denn Soldaten der Roten Armee befreiten die Überlebenden des KZ Auschwitz-Birkenau, des größten Vernichtungslagers des NS-Regimes.“ Seit 1996 gilt dieser 27. Januar als Gedenktag, der an die Jüdinnen und Juden aus ganz Europa, an Sinti und Roma, an Kranke und Behinderte, an Homosexuelle, an Zeugen Jehovas, an politische Gefangene, an Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene erinnern soll. Dieser Tag ehrt jene, die Widerstand leisteten oder Verfolgten beistanden und dafür ihr Leben lassen mussten. „Dieser Tag macht uns heute aber auch zur Aufgabe“, setzte dieser fort, „uns öffentlich und gemeinsam gegen Antisemitismus, Nationalsozialismus, Hetze sowie Ausgrenzung zu stellen“.

Im Jahr 2020 könne man in Deutschland und Europa auf viel Erreichtes und Errungenes blicken, wovon die Menschen damals wohl nicht zu träumen gewagt hätten. Der Oberbürgermeister nachdenklich: „Allen negativen Prognosen zum Trotz ist in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg eine freie und rechtsstaatliche Gesellschaft aufgebaut worden, doch manchmal glaube ich, heute ist gar nicht mehr allen klar, wie wertvoll diese Gesellschaft mit ihren Normen ist.“

Es gehe darum, die Erinnerung an die Verbrechen der Nationalsozialisten auch nach 75 Jahren wach zu halten und die Lehren aus dieser Zeit an die nächste Generation weiterzugeben. „Fotos, Filmaufnahmen, Dokumentationen und Augenzeugenberichte konfrontieren uns alle mit dem unfassbaren Leid der Menschen und der Dimension der Verbrechen. Was in Auschwitz geschah, geschah aufgrund der Ideologie und Planungen eines verbrecherischen Regimes. Dies soll niemals vergessen werden, dies ist die Verantwortung der heute Lebenden!“


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