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Aktuelles


Naturnahe Flächen bieten Insekten Raum zum Leben

Die Stadt Glauchau geht mit positivem Beispiel voran, wenn es darum geht, die biologische Vielfalt zu sichern und den Erhalt von Lebensraum zu fördern.
Mit dem Umstellen des Mahdregimes auf ausgewählten städtischen Flächen von intensiv auf extensiv und dem Anlegen von Blühflächen, wie beispielsweise im Karlsweg, in der Bergstraße und im Gründelpark ist ein erster Schritt getan. Es wurden in diesem Jahr rund 2.000 m² Blühflächen gemeinsam mit Kindern angelegt.

Im Stadtgebiet gibt es ein großes Potential, Flächen als Blühflächen zu gestalten, nicht nur im öffentlichen Raum, sondern auch im privaten bzw. gewerblichen Raum. Es gibt Großflächen in Gewerbegebieten, die mittels Rasenmäher und (zunehmend) Mähroboter sehr kurz gehalten werden und Insekten keinen Lebensraum bieten.

Mit zunehmender Größe der Wiesenfläche steigt die ökologische Wirksamkeit. Schon eine Fläche von 600 m² gibt Insekten eine „Insel“ zum Verweilen und Auftanken auf ihrem Weg. Kleinere Flächen sollten als Trittsteine im Idealfall eine räumliche Verbindung zu benachbarten Flächen haben. Grundsätzlich gilt: Jede Fläche ist ein Gewinn.

Die Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt (LaNU) stellt im Rahmen des Projekts „Puppenstuben gesucht – Blühende Wiesen für Sachsens Schmetterlinge“ kostenlos gebietseigenes zertifiziertes Saatgut für geeignete Flächen zur Verfügung. „Sachsen blüht“ ist eine Initiative des Sächsischen Landtages. Die Kreisnaturschutzstation Gräfenmühle unterstützt die Aktion und berät gerne bei der Antragsstellung und der Umsetzung.
Informationen dazu finden Sie unter:
http://www.schmetterlingswiesen.de/PagesSw/ContentList.aspx?id=2056

Eine naturnahe Fläche mit angelegten Blühstreifen kann man, wie schon erwähnt, im Karlsweg sehen. Diese Wiese wird extensiv mit zeitversetzter Teilmahd mittels Balkenmäher bewirtschaftet. Sie ist eine der registrierten Schmetterlingswiesen (o.g. Link) und unter Schmetterlingswiese Nr. 320 zu finden. Sie dient dem Erhalt der Artenvielfalt und wird auch im Zuge der Umweltbildung genutzt, um zum Beispiel naturnahe Bewirtschaftung mittels Sense zu demonstrieren.
Kürzlich erfolgten dort ein Sensenkurs mit Schülern der Wehrdigtschule Oberschule und eine Kartierung der Flora durch den Landschaftspflegeverband Westsachsen e.V. mit dem Ergebnis, dass aktuell rund 40 verschiedene Gräser und Kräuter, wie der Kleine Wiesenknopf, echtes Johanniskraut und Rotklee auf 300 m² gefunden wurden. Die Wiese wird so gemäht, dass über den Winter ein Teil des Bestandes verbleibt, um Insekten und Schmetterlingen Überwinterungsmöglichkeiten zu geben.



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