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Aktuelles


87.200 Euro ESF-Mittel für „AWO Familien Café“ in Glauchau

Innenstaatssekretär Prof. Dr. Günther Schneider übergab am 11.02.2019 dem Oberbürgermeister der Stadt Glauchau, Dr. Peter Dresler, einen Fördermittelbescheid aus dem Programm des Europäischen Sozialfonds „Nachhaltige soziale Stadtentwicklung ESF 2014 bis 2020“ in Höhe von 87.200 Euro (darunter 13.768 Euro Landesmittel). Diese finanzielle Unterstützung kommt dem Projekt „AWO Familien Café“ an der Otto-Schimmel-Straße 17 zugute.

„Das Familiencafé soll mit vielfältigen individuellen und gemeinschaftlichen Angeboten insbesondere sozial schwache Familien unterstützen. In lockerer und vertrauensvoller Atmosphäre sollen Eltern ermutigt werden, individuell oder in der Gruppe über schwierige Alltagsherausforderungen zu sprechen und sich mit anderen Familien bzw. den AWO-Betreuern auszutauschen“, sagte Innenstaatssekretär Prof. Dr. Günther Schneider. So sollen zehn bis zwölf Familien aus dem Fördergebiet über die zweijährige Projektdauer durch einen Sozialpädagogen begleitet und gezielt gefördert werden. In speziellen Kursen werden ihnen darüber hinaus Themen wie die Stärkung des Selbstwertgefühls, der Erziehungskompetenz oder einer gesunden Lebensweise vermittelt.
„Förderprogramme dieser Art sind wichtig für eine möglichst harmonische und ausgeglichene Entwicklung einer Stadt. Kommunen, Vereine oder Ehrenamtliche können lebens- und alltagsnah Projekte auf die Beine stellen, die sozial benachteiligte Personen integrieren, ihnen Halt und eine Aufgabe geben. Außerdem wird das gesellschaftliche Miteinander in einem Viertel gefördert“, so Prof. Günther Schneider weiter.

Gegenwärtig stehen der Stadt Glauchau insgesamt 909.000 Euro im ESF-Förderzeitraum 2014 bis 2020 zur Verfügung. Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes.

Das Staatsministerium des Innern ist im aktuellen Förderzeitraum erstmals mit einem eigenen ESF-Programm vertreten. Das ESF-Programm „Nachhaltige soziale Stadtentwicklung“ ist im Freistaat Sachsen mit 38,1 Millionen Euro ausgestattet (32,1 Millionen Euro EU- und 6 Millionen Euro Landesmittel). Der von den Städten oder Projektträgern zu erbringende Eigenanteil beträgt fünf Prozent. Gefördert wird die Umsetzung von gebietsbezogenen integrierten Handlungskonzepten für benachteiligte Stadtgebiete in den Bereichen Bildung, soziale Integration und Erhöhung der Beschäftigungsfähigkeit. Insgesamt nehmen im Freistaat Sachsen 33 Städte an diesem ESF-Programm teil.

Bild:
Prof. Dr. Günther Schneider, Landtagsabgeordnete und Stadträtin Ines Springer, Vorstandsvorsitzende des AWO Kreisverbandes Zwickau e. V. Juliane Gerstner, Oberbürgermeister der Stadt Glauchau Dr. Peter Dresler und Fachbereichsleiter für Bürgerservice, Schule, Jugend der Stadt Glauchau Marcus Steinhart (v. l.)
Foto: Stadt Glauchau


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