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Informationen aus der Verwaltung


Glauchau und das Graffiti

Vielerorts bestimmen Graffiti und wilde Schmierereien das Stadtbild. Sie beeinträchtigen das Sicherheitsgefühl der Einwohner und wirken negativ auf Gäste und Besucher. Die Höhe des Sachschadens ist zum Teil enorm.

In der ersten Hälfte dieses Jahres wurde Glauchau von einer Serie an Schmierereien heimgesucht, die in ihrer Intensität bisher so nicht bekannt war. Stadtbildprägende Bauwerke wie das Schloss, die frisch sanierte Hirschgrundbrücke oder die Scherbergbrücke, aber auch private Gebäude wurden beschmiert und somit einem immensen Sachschaden ausgesetzt. Auf Grund des Umfangs dieser Straftaten wurde beim örtlichen Polizeirevier eine sonderermittelnde Stelle eingerichtet.
Stadtverwaltung und Polizei wandten sich mit der Bitte um Mithilfe an die Öffentlichkeit. Eine Belohnung von 500 Euro je sachdienlichen Hinweis wurde ausgesetzt. Bereits wenige Tage später konnten nach Anruf eines aufmerksamen Bürgers durch die Polizei zwei Täter auf frischer Tat ertappt werden. Infolge der Ermittlungen wurden den beiden insgesamt zwölf Straftaten nachgewiesen. Aber nicht genug, durch Presseveröffentlichungen und mit Unterstützung couragierter Bürger wurden weitere Täter ermittelt. Auch aufmerksame Streifenbeamte legten den Schmierfinken das Handwerk. Insgesamt hat die Verwaltung bisher 1.000 Euro Belohnung ausgeschüttet. Von den insgesamt 77 aufgenommenen Sachbeschädigungen konnten 34 Fälle aufgeklärt und insgesamt sechs Tätern zugeordnet werden.
Zum Einsatz kommt dabei modernste Technik, wie unter anderem auch DNA Testungen vor. Größtes Erfolgsgeheimnis war jedoch die enge Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Polizei. Auf dem Sachschaden im mittleren fünfstelligen Bereich bleibt die Stadt Glauchau vorerst sitzen. So belaufen sich beispielsweise die Schäden an der Scherbergbrücke auf 10.000 Euro und an der Schlossmauer auf 2.000 Euro.
Nach rechtskräftiger Verurteilung der Täter wird die Stadt Glauchau den entstandenen Schaden auf privatrechtlichem Weg mit allen Konsequenzen geltend machen.

Was unternimmt die Stadt Glauchau präventiv?
Seit einigen Jahren werden offizielle Wände zur Verfügung gestellt, an denen sich Nachwuchskünstler ausprobieren können, ohne sich dabei strafbar zu machen. Aktuell ist es eine Fläche am Laubenweg, die unter Einhaltung einer kleinen Hausordnung genutzt werden darf.
Im Zuge des letzten Frühjahrsputzes wurde mit den Schülern der Lehngrundschule ein Antigraffitiprojekt durchgeführt. Die Schüler reinigten Stromkästen, Wände und zwei Bushaltestellen an der Schlachthofstraße - der Effekt hält lange an. Hier werden Nachahmer ausdrücklich gesucht.
Dauerhaft betroffene Flächen wurden in den letzten Jahren durch das Ordnungsamt in Zusammenarbeit mit Glauchauer Künstlern und privaten Partnern gestaltet, bei denen nicht nur schöne Motive entstanden, sondern das Stadtbild nachhaltig aufgewertet werden konnte.

Über einen besonderen Ermittlungserfolg konnte sich Polizei und Verwaltung Ende September freuen. Der mutmaßliche Verursacher der großflächigen „Arno Lesh“ Schmierereien, die an vielen Stellen im Stadtgebiet zu finden sind, wurde auf frischer Tat ertappt. Nach einem Fluchtversuch durch einen Sprung in die Mulde glaubte der Täter den Beamten zu entkommen. Weit gefehlt, die Polizisten konnten den Täter am Tatort stellen und der Tat überführen. Die Ermittlungen dazu sind noch im Gange.



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