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Genehmigung von Brauchtumsfeuern

Antrag für 2019
 

Brauchtums- und Lagerfeuer / Verbrennen von Gartenabfällen

Für das Abbrennen eines Brauchtumsfeuers am 30. April 2019 ist die Beantragung einer Ausnahmegenehmigung erforderlich.

Im Zusammenhang mit der Entstehungsgeschichte der Brauchtumsfeuer wird darauf hingewiesen, dass solche Feuer in einem dem Anlass entsprechenden Rahmen durchzuführen sind. Brauchtumsfeuer sind Feuer, deren Zweck nicht darauf ausgerichtet sein darf, pflanzliche Abfälle zu beseitigen. Brauchtumsfeuer dienen der Brauchtumspflege und sind dadurch gekennzeichnet, dass eine in der Ortsgemeinschaft verankerte Glaubensgemeinschaft, Organisation oder ein Verein das Feuer unter dem Gesichtspunkt der Brauchtumspflege ausrichtet und dieses im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung für jedermann zugänglich ist.

Unter Beachtung der durch die Feuer verursachten Rauchentwicklung ist es nur erlaubt, trockene und unbehandelte Hölzer zu verbrennen.
Zur Beantragung des Brauchtumsfeuers verwenden Sie bitte den nachstehenden Vordruck und senden diesen formlos unter Berücksichtigung der im Vordruck genannten Daten schriftlich bis zum 23. April 2019 an die

Stadtverwaltung Glauchau
Fachbereich Bürgerservice, Schule, Jugend
Markt 1
08371 Glauchau

Alternativ können Sie die vollständige elektronische Beantragung von Brauchtums- und Lagerfeuern nutzen. Den Link zur elektronischen Beantragung finden Sie auf der Internetseite der Stadt Glauchau unter www.glauchau.de im Bereich Rathaus > Bürgerservice > alle Lebenslagen > Brauchtums- und Lagerfeuer.

Neuerungen im Abfallrecht - Verbrennung pflanzlicher Abfälle
Die Sächsische Pflanzenabfallverordnung, die unter bestimmten Voraussetzungen bislang die Verbrennung pflanzlicher Abfälle in den Monaten April und Oktober ermöglichte, ist am 22. März 2019 außer Kraft getreten (Art. 3 Nr. 2 des Gesetzes zur Änderung des Sächsischen Abfall-Bodenschutzrechtes). Für pflanzliche Abfälle und andere Bioabfälle gelten damit ab sofort und ohne Einschränkungen die Regelungen des europäischen und des deutschen Abfallrechtes, einschließlich der Satzungen der öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger.

Die offene Verbrennung von Bioabfällen zum Zwecke der Beseitigung ist künftig ausgeschlossen bzw. sie bedarf einer Zulassung der zuständigen Abfallbehörde (§ 28 Abs. 2 Kreislaufwirtschaftsgesetz). Grundsätzlich sind diese Abfälle dem öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger zu überlassen. Unberührt bleibt aber die Möglichkeit der Besitzer von Bioabfällen aus privaten Haushaltungen, diese auf den im Rahmen ihrer privaten Lebensführung genutzten Grundstücken zu verwerten.

Die Stadt Glauchau wird zukünftig Beschwerden von Rauchbelästigung nachgehen und die Feuerstelle auf Zulässigkeit bzw. Verstöße prüfen. Bedenken Sie bitte, dass ein Abrennen von Gartenfällen entgegen den Vorschriften ein Bußgeld bis zu 1000 € in schweren Fällen sogar bis 50 000 € nach sich ziehen kann.