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Porzellansammlung

 
Die Glauchauer Porzellansammlung setzt sich zu einem Teil aus Zier- und Gebrauchsporzellan der Meißner Manufaktur vom 18. bis zur ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zusammen: so z.B. eine um 1725/30 entstandene Deckelvase mit Augustus-Rex-Marke und mit aufgemalten Jagdmotiven nach Johann Elias Ridinger, ein Tafelaufsatz in der Form eines Blütenbaumes, ein kobaldblaues Kaffeeservice, Tierplastiken von Johann Joachim Kändler, Max Esser und Paul Walther.Einige Exemplare figürlichen Porzellans, die hauptsächlich dem Jugendstil und Art-Deco angehören, stammen aus den Manufakturen Berlin (KPM), Fraureuth, Rosenthal und Schwarzburg. Den zweiten Teil bilden asiatische Porzellane, darunter: chinesische Weißporzellane von Figuren der buddhistischen Ikonographie. Ein weiterer Teilbestand umfasst Beispiele des 17. bis 19. Jahrhunderts, darunter diverse Gefäßtypen. Erwähnenswert sind hier drei Balustervasen, bemalt mit Lotusrankenmotiven und den sogen. "Köstlichen Dingen", aus der Kangxi-Periode. Seit 1721 befanden sie sich im Besitz des sächsischen Herrscherhauses und gehörten zur Ausstattung des Holländischen Palais in Dresden, gelangten aber nach 1918 in den Kunsthandel und über die Sammlung Paul Geipels in den Bestand des Glauchauer Museums.